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Bis zum Zweiten
Weltkrieg war Hamburg im Kreuzfahrtgeschäft weltweit führend.
Heute knüpft die Hapag-Lloyd-AG mit ihren Traumschiffen, allen voran
die EUROPA VI, die international als eines der besten Schiffe bewertet
wird, wieder an diese Tradition an. Ein Kreuzfahrtterminal in der Hafencity
soll Hamburg erneut zum bevorzugten Tummelplatz der internationalen Luxusliner
machen: ein Grund mehr, um an dieses zentrale Kapitel der Schifffahrtsgeschichte
zu erinnern.
Menükarten, Bordprogramme, historische Fotos und Bordgeschirr illustrieren
den Alltag an Bord der Schiffe und ihre luxuriöse Ausstattung, Fahrpläne
und Plakate veranschaulichen die Reiseziele. Dabei haben sich die Routen
in den letzten 100 Jahren kaum gewandelt. Bereits im Kaiserreich reiste
man am liebsten in die Fjorde Norwegens, in das Mittelmeer, in die Karibik
oder nach Madeira. Auch Weltreisen waren um 1910 schon im Angebot.
Besonderer Wert wurde von Anfang an auf Ausstattung, Küche und Service
gelegt. Schon bei der ersten Kreuzfahrt 1891 setzte Albert Ballin, Mitglied
des Direktoriums der Hapag, auf die heute immer noch üblichen Einklassenschiffe.
Allen Passagieren wurde der Komfort der ersten Klasse geboten, was die
Exklusivität der Reise unterstrich.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Urlaub auf See für Normalverdiener
erschwinglich. Heute wird auch auf teuren Schiffen immer weniger Wert
auf strenge Etikette gelegt. Unter dem Motto „fit and fun“
sollen Kreuzfahrten auch für ein jüngeres, aber durchaus anspruchsvolles
Publikum attraktiv sein. Die Ausstellung präsentiert deshalb auch
die zur Zeit noch in Bau befindliche AIDA VITA der Rostocker Reederei
Seetours.
Lassen Sie sich in dieser Ausstellung durch mehr als 100 Jahre Schifffahrtsgeschichte
führen und dazu anregen, bei der nächsten Ankunft eines Kreuzfahrtschiffes
in Hamburg als Zuschauer an der Elbe zu stehen oder vielleicht sogar selbst
eine Reise zu buchen! |
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