Traumschiffe – Kreuzfahrten 1890 bis heute
3. Mai bis 3. November 2002
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Bis zum Zweiten Weltkrieg war Hamburg im Kreuzfahrtgeschäft weltweit führend. Heute knüpft die Hapag-Lloyd-AG mit ihren Traumschiffen, allen voran die EUROPA VI, die international als eines der besten Schiffe bewertet wird, wieder an diese Tradition an. Ein Kreuzfahrtterminal in der Hafencity soll Hamburg erneut zum bevorzugten Tummelplatz der internationalen Luxusliner machen: ein Grund mehr, um an dieses zentrale Kapitel der Schifffahrtsgeschichte zu erinnern.
Menükarten, Bordprogramme, historische Fotos und Bordgeschirr illustrieren den Alltag an Bord der Schiffe und ihre luxuriöse Ausstattung, Fahrpläne und Plakate veranschaulichen die Reiseziele. Dabei haben sich die Routen in den letzten 100 Jahren kaum gewandelt. Bereits im Kaiserreich reiste man am liebsten in die Fjorde Norwegens, in das Mittelmeer, in die Karibik oder nach Madeira. Auch Weltreisen waren um 1910 schon im Angebot.
Besonderer Wert wurde von Anfang an auf Ausstattung, Küche und Service gelegt. Schon bei der ersten Kreuzfahrt 1891 setzte Albert Ballin, Mitglied des Direktoriums der Hapag, auf die heute immer noch üblichen Einklassenschiffe. Allen Passagieren wurde der Komfort der ersten Klasse geboten, was die Exklusivität der Reise unterstrich.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Urlaub auf See für Normalverdiener erschwinglich. Heute wird auch auf teuren Schiffen immer weniger Wert auf strenge Etikette gelegt. Unter dem Motto „fit and fun“ sollen Kreuzfahrten auch für ein jüngeres, aber durchaus anspruchsvolles Publikum attraktiv sein. Die Ausstellung präsentiert deshalb auch die zur Zeit noch in Bau befindliche AIDA VITA der Rostocker Reederei Seetours.
Lassen Sie sich in dieser Ausstellung durch mehr als 100 Jahre Schifffahrtsgeschichte führen und dazu anregen, bei der nächsten Ankunft eines Kreuzfahrtschiffes in Hamburg als Zuschauer an der Elbe zu stehen oder vielleicht sogar selbst eine Reise zu buchen!

 
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