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Quartiersleute sind selbstständige Lagerhalter, die im Auftrag Dritter hochwertige Importgüter wie Kaffee, Kakao oder Gewürze einlagern, begutachten und sortieren. Ihr Beruf ist seit 1693 nachgewiesen. Damals hatten die Kaufleute noch eigene Lagerhäuser, so dass die Quartiersleute von Speicher zu Speicher zogen und dort die anfallenden Arbeiten erledigten. Erst in der Speicherstadt konnten sie eigene Lagerflächen anmieten. Heute sind aus den typisch mittelständischen Kleinbetrieben moderne Logistikunternehmen geworden, die längst nicht mehr in der Speicherstadt residieren. |
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